
Taiji Quan ist nun ein Kulturerbe
China hat bereits 2008 den Antrag dafür gestellt, nun ist es offiziell: Taiji Quan (T’ai-Chi Ch’uan) wurde 2020 in die Liste des immateriellen Kulturerbes der
Unter Zhou wird jegliche Art von Angriff mit einem Ellbogen verstanden, und dieser wird als Ellbogenschlag oder Ellbogenstoß auf kurze Distanz ausgeführt. Der Unterarm ist dabei gebeugt und wird aus dem Zentrum in verschiedene Raumrichtungen bewegt.
Alle Anwendungen von Zhou im Taiji Quan bedingen einen deutlichen Bewegungsimpuls aus dem Rumpf. Wir können zwischen annähernd waagrechten Ellbogenschlägen mit einer Links-rechts Drehung der Taille sowie senkrechten Schlägen mit dem Ellbogen unterscheiden.
Die Anwendung von Zhou kann eine Folgetechnik sein, wenn der erste Angriff vom Gegner geblockt und abgelenkt wird, es gibt auch den direkten Angriff mit dem Ellbogen.
Das Schriftzeichen Zhǒu 肘 heißt wörtlich Ellbogen. In der englischsprachigen Literatur wird Zhou zumeist mit Elbow oder Elbow Strike (Stroke) übersetzt. Die Angriffe mit dem Ellbogen erfolgen zu den Rippen, Solar Plexus, Hals, Nacken oder Schläfe. Der Kontakt erfolgt vor und hinter dem Ellbogengelenk oder mit dem Knochenvorsprung am Ende der Elle (Olecranon).
Falls ein Angriff, zum Beispiel ein Fauststoß, geblockt oder abgelenkt wird, zieht man sich nicht zurück, sondern bleibt stattdessen weiter im Angriff und in der Vorwärtsbewegung: Man beugt das Ellbogengelenk und greift mit dem Ellbogen an. Ein Gelenk wird gebeugt und „faltet“ somit die Extremität, und die Distanz verkürzt sich. Wird der Angriff mit dem Ellbogen abgewehrt, nimmt man den Oberarm zum Körper (man beugt im Schultergelenk) und greift mit einem Schulterstoß Kao an.
Daher sind Zhou und Kao beides Techniken, die für das Prinzip des Faltens im Taiji Quan wichtig sind.
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